KreuzbergerWein #7: Toskana

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Von einer Reise in die Toskana hat Peter diese Weinauswahl mitgebracht. Und nicht nur diese Weine, dazu gab es auch noch eine köstliche Pasta mit Steinpilzen! Und im Gedenken an den Anlass für die Reise waren wir dieses Mal auch wieder in Damenbegleitung versammelt. Peter hat uns eingeladen, darum gibt’s dieses Mal keine Preisangaben. Noch einmal Danke für den schönen Abend, Peter!

(1) Tenuta Monteloro Mezzo Braccio, Toskana IGT 2012 – Ein italienischer Riesling! Nase im Anfang schwefelig, wird besser, als Riesling kaum erkennbar, mehr wie ein Burgunder, kurzer Abgang, ok, “schmeckt wie Hugo ohne Kohlensäure”, also sehr fruchtig, trinkt sich schnell.

(2) Montauto Gessaia, Maremma Toskana DOC – Blanc, schneidet besser ab als der erste Wein, Charakter, vollmundig und cremig im Mund, leicht mineralisch, aber doch recht kurz im Mund, ein Wein wie Nadja Auermann.

(3) Montauto Arcione, Maremma Toskana DOC – 100% Sauvignon Blanc, kuschelig, sehr klar, lecker, aber sowohl im Mund als auch im Abgang schnell weg.

(4) Sassotondo Tuforosso 2014, IGT – Modrig im Geruch, ansonsten unauffällig.

(5) Sassotondo Sovana Rosso Superiore – Der hat Wums und weckt Begeisterung rund um den Tisch Beerige Nase, manche riechen Steinpilz, die 14,5% Alkohol merkt man in der Fülle, schöner Abgang, aber doch deutliche Tannine.

(6) Tommasi Poggio Al Tufo Rompicollo 2013 – Nase wie Likör, weich im Mund, weite Begeisterung, aber auch recht schnell weg.

(7) Tommasi Poggio Al Tufo Alicante 2013 – Tanninig, Florian: ein Wein wie Iris Berben, liegt flach auf der Zunge, René: deine Mutter liegt flach auf der Zunge, Florian: deine Mutter schmeckt tanninig.

(8) Roccaccia Sovana Rosso Superiore – Sehr blumige Nase, sehr gefällig, ein wahrer crowd-pleaser.

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Overlooking the valley, part 1 (a.k.a. a trip to… : Allem Anfang…

Dieser Bericht aus dem Soave-Tal wurde als einer der schönsten Wein-Texte des letzten Jahres ausgezeichnet. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, ihn zu lesen und kann mich dem Urteil nur anschließen. Statt einer klassischen Verkostungsnotiz liefert der Text eine dichte, atmosphärische Erzählung. Und weckt trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, Neugier auf die erwähnten Weine von der “guten Seite” des zum Massenwein verkommenen Soave.

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