Abschied von tumblr (I/II): Goodbye, tumblr! Hello, twitter!

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Die grauen Wintertage des Januars sind eine ideale Gelegenheit, das eigene digitale Dasein zu überdenken. Im März 2012, also vor fast drei Jahren habe ich mit diesem tumblr-Blog begonnen und seitdem 137 Texte, Fotos und Links gepostet. Die Idee für den Blog war einfach, ich wollte ein bisschen intensiver über Wein nachdenken, meine Gedanken mit Gleichgesinnten teilen und nebenbei ein Archiv meiner Weinerlebnisse schaffen. Recht bald kam dann noch die Idee hinzu, die Treffen meiner Kreuzberger Weinrunde zu dokumentieren, die sich mit schöner Regelmäßigkeit nun schon seit über fünf Jahren trifft.

Wenn ich mich jetzt ein bisschen durch die älteren Einträge klicke, kommen viele schöne Erinnerungen auf. Insofern hat der Blog als persönliches Archiv für mich funktioniert. Zuletzt habe ich aber auch ein wachsendes Unbehagen verspürt. Ich glaube, dieses Unbehagen hat mit dem semi-öffentlichen Charakter dieses Blogs zu tun. Der Blog ist mir zu öffentlich, um Privates preiszugeben. Und gleichzeitig ist auch klar, dass kaum jemand liest, was ich hier schreibe. Ich schreibe hier für eine Öffentlichkeit, die es nicht gibt. Tumblr gefällt mir als Plattform immer noch super, aber ich glaube, es ist nicht das richtige für meine Zwecke. Darum habe ich mir überlegt, die Idee von Kiezwein auf andere Weise fortzuführen:
(1) Letztes Jahr habe ich damit angefangen, Rezepte in einem selbstgebastelten Kochbuch zusammenzustellen. Das Kochbuch habe ich meinen Eltern und einigen Freunden zu Weihnachten geschenkt. Über die Jahre soll dieses Kochbuch sich weiter entwickleln. Und von nun an auch eine Wein-Rubrik haben!
(2) Auch in Zukunft fände ich es schön, die Treffen mit unserer Weinrunde zu dokumentieren. Mal gucken, was dafür das geeignete Format sein könnte. Im Moment liebäugele ich mit einer Facebook-Gruppe, mal sehen. In jedem Fall soll es ein geschütztes Format sein, in dem man auch Privates schreiben und Fotos mit Gesichtern aufnehmen kann…
(3) So ganz geht man nie und darum will ich kleine Weineindrücke in Zukunft bei Twitter (@kiezwein) teilen. Und vor allem will ich Twitter nutzen, um mit der digitalen Weinszene in Kontakt zu bleiben. Ich finde es sehr spannend, was sich da in den letzten Jahren alles getan hat und will so weiter dabei bleiben.

Diesen Blog werde ich bis auf weiteres einfach fortbestehen lassen, aber nicht mit neuen Inhalten bestücken. Bevor es wirklich gilt, Abschied zu nehmen, kommt aber noch ein allerletzter Post!

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