KreuzbergerWein #7: über Holland nach Katalonien

Zu selten, aber dafür jetzt schon seit vielen Jahren treffen wir uns in eingeschworener Runde, um dem Wein zu huldigen und nebenbei die großen und kleinen Fragen des Daseins zu klären. Dieses Mal hatten wir dabei Unterstützung: Pim war an diesem Abend unser Ehrengast und hat uns die Weine der Kooperative Olivera aus Katalonien vorgestellt. Ich habe leider vergessen zu fragen, was Pim aus den schönen Niederlanden ins kalte Berlin verschlagen hat, für uns war es aber auf jeden Fall eine Bereicherung. Nebenberuflich importiert Pim immer wieder mal Wein, und so eben auch die Weine dieser katalanischen Kooperative. Schon einige Male war er dort, hat sogar schon selbst im Weinberg mitgearbeitet. Die Kooperative hat einen in vielerlei Hinsicht nachhaltigen Ansatz und bemüht sich insbesondere um die Integration von Menschen mit Behinderungen. Wie schön, dass dabei auch noch so tolle Weine herauskommen!

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(1) Blanc de Serè, 8 Euro — Fruchtig und klar strukturiert sowohl in der Nase als auch im Geschmack. Ein idealer Sommerwein, dem man die 12% kaum anmerkt… Im Abgang flacht der Wein allerdings dann auch schnell ab.

(2) Agaliu 10 Euro — Schön integrierte Tannine, toller Wein, der manch einen von uns an Vanille und Honig denken ließ, Florian gar an Rotwein. Voll im Geschmack, allerdings auch wieder relativ kurz im Abgang. Super Preis-Leistungs-Verhältnis. Nur das blaue Glas der Flasche wirkt ein wenig eigenartig…

(3) Blanc de Marges, 10 Euro— Weniger fruchtig als die ersten zwei Weine, wie der vorherige Wein auch mit stark durchdringenden Tanninen. Peter schmeckt Zitronen, insgesamt gefielen uns die zwei Weine davor aber besser.

(4) Eixaderes, 10/Euro — Ich habe vergessen, ein Foto zu machen, dafür gibt es einen Link. Der Wein hat uns als recht typischer Chardonnay gut gefallen, war aber insgesamt eher unauffällig.

(5) Naltres, 10 Euro — Wir hatten zwischendurch noch einen weiteren Rotwein getrunken, aber leider gibt’s dazu keine Notizen. So kann’s gehen, wenn der Wein in erfreulichen Mengen fließt… Dieser Rotwein jedoch hat uns wieder gut gefallen. Eine sehr volle, vielfältige Nase, gefolgt von einem ebenso vollen und dabei ausgeglichenen Geschmack im Mund. Nicht zuletzt im Vergleich zu den Weißweinen überraschend zurüchaltende Tannine. Für meinen Geschmack jedoch etwas zuviel Kohlensäure.

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